zur Diagnose, Ursachen, TherapieFür Eltern, Freunde und PartnerErfahrungen von BetroffenenFür Psychologen, Ärzte und Pädagogen
Allgemeines - Diagnose - Symptome - Ursachen - Folgeschäden - Abführmittel & Co - Therapie - Selbsthilfe - Medien - Zahlen - Männer - Bilder


Newsletter

Kostenlos! eMail-
Adresse eintragen:

News
ONLINE-BERATUNG zum Thema Essstörungen! Per Mail oder per Einzel-Chat.

Fragebogenstudie im Rahmen einer Doktorarbeit zum Thema „Wie hängen Angst und Essverhalten zusammen?" Gesucht werden Mädchen/Frauen zwischen 14 und 25 Jahren. Weitere Infos und den Fragebogen findest Du hier

Bücher
Susie Orbach

Magersucht, Ursachen und neue Wege der Heilung.

Bestellen bei
Amazon.de

magersucht.de
Best-Seller

Mehr Bücher...
Ratgeber
Erfahrungsberichte
Fachliteratur
Romane
Für Angehörige

 

 

DEFINITION & ABGRENZUNG

Der Übergang von einer "normalen" Diät zur Magersucht ist oft fließend.

Der Begriff "Anorexia nervosa"
ist im Grunde eine Fehlbezeichnung für die Krankheit. Jedoch hat sich dieser Begriff allgemein eingebürgert. "Anorexia" stammt aus dem neulateinischen und bedeutet Appetitlosigkeit. Obwohl die Nahrungsaufnahme erheblich eingeschränkt wird, liegt die Ursache der Magersucht nicht in mangelndem Appetit. Im Gegenteil, Magersüchtige verspüren meist einen sehr großen Appetit, verleugnen diesen aber.

 

Magersucht ist eine psychosomatische Krankheit
Die Psychosomatik mißt psychischen Prozessen bei der Entstehung körperlicher Leiden eine wesentliche Bedeutung bei. Magersucht beruht demnach auf psychisch-körperlichen Wechselwirkungen. Sie zeichnet sich durch eine extreme Gewichtsabnahme bzw. Halten eines extrem niedrigen Gewichtes aus, begleitet von der Befürchtung, dick zu werden. Das niedrige Gewicht wird durch ungewöhnliche Eß- und Gewichtsregulationsverhalten und Verweigerung der Nahrungsaufnahme erreicht.

 

Risikogruppen
Magersucht tritt bevorzugt in der Mittel- und Oberschicht bei Mädchen in der Pubertät auf. Magersüchtige besitzen oftmals einen hohen Intelligenzgrad. Frauen in der Altersspanne vom 15. bis zum 25. Lebensjahr, gelten als Risikogruppe für Magersucht. Ca. 1% dieses Alterssegments ist an Magersucht erkrankt. Nur etwa 5% der Erkrankten sind Männer. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung tritt Magersucht relativ selten auf, allerdings seit den siebziger Jahren mit steigender Tendenz.

 

Abgrenzung von Magersucht gegenüber Bulimie (Eß- Brechsucht)
Dies wird dann schwierig, wenn der Gewichtsverlust nicht ausschließlich durch Einschränkung der Nahrungsaufnahme oder durch striktes Fasten, sondern mit Hilfe selbstinduziertem Erbrechen oder durch Mißbrauch von Abführmitteln herbeigeführt wird. Beide Formen der Eßstörung treten zum Teil in Kombination, zum Teil nacheinander auf und neigen zu chronischen Verläufen.

 

Diät und Magersucht
Fast jede Frau hat schon einmal eine Diät gemacht. Durch das in den Medien propagierte übertriebene Schlankheitsideal fangen immer mehr junge Mädchen an, extrem auf ihr Gewicht zu achten. Anfänglich unterscheiden sich die Verhaltensweisen der an Magersucht Erkrankten nicht von denen, die eine Schlankheitskur machen. Der Unterschied wird allerdings sichtbar, wenn das zu Beginn der Diät erwünschte Gewicht erreicht ist. Spätestens dann beenden Menschen mit gesunder Körperwahrnehmung ihre Fastenkuren und kehren zu ihren normalen Eßgewohnheiten zurück. Magersüchtige hungern jedoch weiter, auch wenn sie ihr zuvor angestrebtes Zielgewicht längst unterschritten haben. Sie finden ein immer niedrigeres Wunschgewicht. Ist dies erreicht, verschiebt es sich wieder weiter nach unten. Sie hungern auch dann weiter, wenn ihr Gewicht bereits gesundheitsschädliche und bedrohliche Ausmaße angenommen hat.
 
Suche
Bitte Suchbegriff eingeben
Adressen
von Kliniken, Beratungsstellen usw.

Tell-A-Friend
Weitersagen!
Klick hier
Links
Wissenschaft
Online-Foren
Für Angehörige
Magersucht in Medien
Englische Seiten
Kliniken & Selbsthilfe
Über Uns

Philosophie
Team / Kontakt
Hot Jobs
Satzung & Spenden
Impressum


KRANKHEIT - ANGEHÖRIGE - ERFAHRUNG - EXPERTEN
LITERATUR - ADRESSEN - LINKS - ÜBER UNS